Bestellerprinzip - Eingriff in die freie Marktwirtschaft

Offener Brief an die Parteispitze der SPD und Bundesjustizministerin Katarina Barley

Sehr geehrte Frau Nahles,

sehr geehrte Frau Barley,

 

als Vorstand eines der größten immobilienwirtschaftlichen Verbände in Deutschland, bin ich dazu gehalten und von meinen Mitgliedern dazu aufgefordert, Ihnen eine Stellungnahme zu Ihren Ideen zum neuerlichen Bestellerprinzip und zur Deckelung der Unternehmer-Einnahmen zu senden.

 

Ich schreibe Ihnen dies als offenen Brief, weil ich entsetzt darüber bin, wie Sie als ehemalige Volkspartei, in der ich selbst einmal Mitglied war, versuchen mit billigem Populismus, den Sie normalerweise immer nur anderen Parteien vorwerfen, Wählerstimmen zu gewinnen. Nun ja, da Sie über Jahrzehnte nur noch Wahlen verloren haben und Sie mittlerweile näher an der 5 % Hürde sind, als an einer Regierungs-Mehrheit, ist Ihnen jetzt wohl mittlerweile jedes Mittel opportun Stimmen zu gewinnen. 

Das könnte der Grund dafür sein, dass Sie jetzt erneut versuchen, mit billiger Polemik einen eklatanten Markteingriff in die Immobilienwirtschaft zu planen, indem Sie beabsichtigen, den Berufsstand der Immobilienmakler existenzbedrohend zu beschneiden.  Eigentlich sollte mich das nicht wundern, denn schon 1973 forderten Sie ja auf Ihrem Bundesparteitag in Hannover “Makler weg!”.

 

Ihr Algorithmus für Wählerstimmen vs. verfehlte Wohnungspolitik

Ihr Algorithmus, Wählerstimmen einzufangen, reduziert sich auf simple Mathematik und ist ganz einfach: Da gibt es etwa 50.000 Immobilienmakler, denen man das Einkommen oder sogar die Existenz wegnehmen kann. Auf der anderen Seite ein theoretisches Wählerpotential von 80.000.000 Menschen, denen man mit Augenwischerei weismachen will, dass die SPD Wohnen billiger machen will. Aber bitte glauben Sie nicht, dass die Wähler so dumm sind und Ihnen diesen Unsinn abkaufen. Und Sie sollten auch nicht glauben, dass Immobilienmakler keine Lobby hätten. Wir haben eine sehr starke Lobby für die Branche und werden diese auch vertreten.

 

Kostentreiber Regierung: Grunderwerbssteuer erhöhen und Maklern das Honorar kürzen

Die Wähler wissen ganz genau, wer die Kostenverursacher in diesem Land sind. Die Regierung, hier federführend die SPD, bedient sich am Mieter und am Wohneigentümer ohne Scham und Schande, indem Sie der tatsächliche Wohnkostentreiber Nr. 1 in Deutschland ist. Wie in einem Selbstbedienungsladen erhöhen Sie sich die Grunderwerbsteuern (seltsamerweise um den gleichen Betrag, wie Sie die Makler heute beschneiden wollen), die Grundsteuern und verschärfen durch immer irrwitzigere Energieeinsparverordnungen die Wohnkosten immens. Ich will hier gar nicht alle behördlichen Nebenkostensteigerungen aufführen. Diese Liste aus Bürokratie und Fehlplanungen wäre ellenlang.

 

Was liegt es da also näher, als Maklern und auch sogar den Notaren die Honorare und die Gebühren kürzen zu wollen, um die Kauf- und Wohnnebenkosten zu senken.

Ist es aber nicht eher das Problem, dass es über Jahrzehnte hinweg versäumt wurde, eine proaktive und vernünftige Wohnungsbaupolitik zu realisieren? Dass steigende Mieten durch Wohnraumknappheit verursacht wurden und werden?

 

Ich bin zwar nicht grundsätzlich gegen ein Bestellerprinzip, schließlich muss man auch beim Kauf von Cola oder von Autos keine Extraprovision bezahlen. Genau deshalb verzichten viele qualifizierte Immobilienmakler bereits heute auf eine Käufer-Provision und arbeiten stattdessen nur mit einer Provision vom Verkäufer. In einer gut funktionierenden Marktwirtschaft, wie der unsrigen, reguliert sich das eben doch von ganz alleine.

 

Deckelung von Unternehmereinkünften

Eine Deckelung der Provision auf bestimmte Höchstsätze geht aber indes überhaupt nicht. Oder will die SPD sich jetzt auch noch um die Kalkulation eines professionellen Immobilien- Unternehmens kümmern? Dann können Sie auch gleich beschließen, wie viel in Zukunft eine Cola oder ein Auto kosten darf. Das einzige was Sie damit erreichen, ist eine Planwirtschaft wie in der DDR, was am Ende zum völligen Erliegen der Selbigen führt, weil weder Leistungen noch Angebot erbracht werden können. Allerdings sollte es am Ende doch auch jedem Politiker klar sein, dass Leistung eben auch Geld kostet. Und auch wenn eine Provision vordergründig hoch zu sein scheint, sind Kosten für Marketing, Gutachten, aufwendige Bildverfahren mit 360 Grad Kameras, mit Hochbildern, Personal und Betriebskosten und und und bei jeder Immobilienvermarktung sehr hoch.

 

Übrigens: Nur etwa die Hälfte aller Wohnimmobilien werden von Maklern vermittelt, denn es gibt eben keinen Zwang, einen solchen zu beauftragen. Wer sich aber seiner Dienstleistung bedient, der sollte doch auch für diese bezahlen. Oder sind Sie etwa der Meinung, dass Leistung nicht honoriert werden muss, insbesondere dann, wenn das Honorar/die Provision nur bei Erfolg fällig ist? Wenn Sie dies befürworten, dann entlarven Sie sich als Feind des marktwirtschaftlichen Prinzips. Mit unserer demokratischen Grundordnung hat das dann allerdings wenig zu tun.

Ich könnte Ihr Anliegen ja noch einigermaßen nachempfinden, wenn wir mittlerweile eine Schwemme von 50.000 Maklermillionären in Deutschland hätten. Aber bitte, machen Sie einfach mal Ihre Augen auf und schauen sich um. Ein wenig Realismus würde Ihnen hier gut tun.

 

Schiffbruch durch Planwirtschaft

Mit Ihrem erneuten Versuch in die freie Marktwirtschaft einzugreifen, würden Sie zum wiederholten Male Schiffbruch erleiden, genau wie Sie es beim Bestellerprinzip für Miete oder auch bei der Mietpreisbremse bereits getan haben. Bisher haben alle Ihre Eingriffe nur Schaden beim Bürger verursacht. Tatsache ist doch, dass Mieten weder staatsreguliert gesunken sind und es zusätzlich heute noch viel schwieriger geworden ist, für Mieter überhaupt eine entsprechende Wohnung zu finden, weil qualifizierte Angebote nicht mehr so wie früher in den Markt finden. Da wir aber zurzeit viel zu wenig Wohnraum haben, fällt dies heute noch nicht wirklich auf.

 

Immobilienmakler sind Mittler zwischen Käufern und Verkäufern

Bei alledem gilt es aber auch noch zu bedenken, dass der Makler Mittler ist und und für beide Parteien Interessenvertreter. Wenn dies durch ein vorgeschriebenes Bestellerprinzip wegfällt, wird der Makler zum reinen Verkäufer und wird nur noch dessen Interessen vertreten. Das dies nicht zum Vorteil des Käufers gerät ist wohl offensichtlich.

Mein hoch geschätzter Kollege und Vorstand vom Immobilienverband IVD Jürgen Michael Schick bringt dies treffend auf den Punkt. Zitat: “Sie (der Käufer) sind auf die fachkundige Beratung des Maklers angewiesen. Es ist nicht zielführend, wenn per Gesetz der Verkäufer den Makler bezahlen soll. Denn dann würde der Makler ausschließlich die Interessen des Verkäufers vertreten müssen und könnte den Käufer kaum objektiv beraten. Es dient jedoch dem Schutz und dem Interesse von Erwerbern, wenn sie vom Makler als Fachmann professionell und objektiv beraten werden.”

 

Seriöse, erfolgreiche Politik vs. leerem Populismus

Liebe SPD, was ist eigentlich von der einst sozialen und stolzen Volkspartei übrig geblieben? Ich sehe nur noch eine Partei, die populistisch Märkte regulieren will, um ein paar Wählerstimmen zu erhaschen. Ich sehe eine Partei, die bereit ist, dieses hohe Gut unserer Gesellschaft, die freie Marktwirtschaft zu behindern und grundsätzlich in Frage zu stellen, die bereit ist Immobilienbesitzer teilweise zu enteignen, denn um nichts anderes ging es ja bei der Mietpreisbremse. Ich sehe eine Partei, die lieber in die Taschen ihrer Wähler greift, als dem Wähler und den Bürgern dieses Landes zu dienen.

 

Ich sehe andererseits die Poltik einer Partei, die bei den wichtigen sozialen Brennpunkten, wie dem kranken Gesundheitswesen, dem Pflegenotstand, dem Rentensystem oder dem völlig brach liegenden öffentlichen Wohnungsbau völlig versagt. Wenn Sie hier Hand anlegen würden und tatsächlich Erfolge erzielen könnten, dann würden Sie für viele Menschen auch wieder wählbar werden. Mit einer Hasenjagd auf Immobilienmakler und einem Frontalangriff auf die freie Marktwirtschaft, eine große Errungenschaft unserer Gesellschaft, werden Sie jedoch keinen Blumentopf gewinnen.

 

Mit freundlichen Grüßen


Jürgen Engelberth
Vorstand BVFI
  

Kommentare

Diskussion geschlossen
  • Georg Danneberg (Dienstag, 11. September 2018 16:10)

    Na ja, als Kritik recht gut gelungen.
    Und was passiert dann: Wer soll denn die Ideen zur Problemlösung liefern?
    Offensichtlich ist "die Politik" nicht dazu in der Lage, Stellschrauben, Rezepte, Methoden zu entwickeln, wie die Wohnraumknappheit reduziert werden könnte, damit der Markt wieder sozial im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft funktioniert.
    Die Vorschläge müssten von uns, den Marktteilnehmern kommen. Also von Akteuren und gleichzeitig Betroffenen. Wir haben täglich mit den Menschen Kontakt, die das Thema Wohnen an erster Stelle auf ihrer ToDo-Liste stehen haben und oftmals mit den Nerven am Ende sind.
    Der Meinung kann ich mich anschließen, daß der Staat vorrangig der Preistrieber ist. Und jede gesetzliche Regelung, die die Rendite für Kapitalanleger reduziert, oder Mieterrechte über das soziale Maß hinaus verbessert, schreckt neue Investoren ab, mehr Wohnraum zu kaufen/bauen zu lassen.
    Mit einer Mietpreisbremse (Deckelung, Auskunftspflicht, Bußgelder,..) werden die Kapitalanleger keine Freude mehr an dieser Assetklasse haben.
    Warum greift der Staat nicht dort steuernd ein, wo er selbst Auftraggeber ist ? Bei den Ortszuschlägen für Beamte, bei der angemessenen Miethöhe für HartzIV-Empfänger, bei geförderter Standort-Wahl für Rentner, bei der steuerlichen Absetzbarkeit von Fahrtkosten zur Arbeitssätte, bei der Erschließung der ländlichen Räume, bei der Ansiedelung von Behörden, Instituten, Universitäten, etc.?
    Das alles sind STELLSCHRAUBEN, an denen Politik und Verwaltung drehen können!
    Ist aber mit Arbeit verbunden und bringt keinen kurzfristigen Erfolg!

    Vielleicht deshalb?

    Gute Geschäfte und Schönes Wohnen wünscht GD Miettreff GmbH

  • Holger Freerks (Montag, 10. September 2018 13:39)

    Sehr geehrter Herr Engelberth,

    vielleicht sollte man unseren Staatsdienern mal vor Augen halten, des der Böse Makler, der seine 5% + 19% MwSt., diese auch am Ende des Jahres versteuern muss (ca. 42%) . Hinzu kommen diverse Werbungskosten ect. Das heisst, wenn die den Häuslebauer oder auch Mieter entlasten wollen, sämtliche Steuern senken sollten. Die größten Hände hat doch immer der Staat.

  • ELias Rayani (Montag, 10. September 2018 11:51)

    Auf den Punkt gebracht Herr Engelberth!!!

    Sie sprechen mir aus der Seele!

  • Dennis Roßbach (Freitag, 31. August 2018 14:37)

    Super!

    Lieber Herr Engelberth,

    Sie sprechen mir aus der Seele! Ein klasse Konter an unsere unfreiwillig an der Regierung beteiligte SPD! Ihr Brandbrief liest sich äußerst gut und trifft den Nagel auf den Kopf!

    Bravo!

  • Katrin Winkler (Dienstag, 28. August 2018 23:57)

    Sehr geehrter Herr Engelberth,

    treffender hätte man es nicht formulieren können. Ich danke Ihnen. Und die Hoffnung - dass auch diese Damen endlich aufwachen - stirbt wie immer zuletzt.

  • Elke Reiss (Dienstag, 28. August 2018 21:56)

    Bravo

  • Thomas Schmidt (Dienstag, 28. August 2018 15:14)

    Ja, das sehe ich genauso. Marktwirtschaft regelt sich von selbst, da sollte die Politik sich nicht verschlimmbessernd einmischen.

  • Martina Stamm (Dienstag, 28. August 2018 12:12)

    Sehr gut geschrieben ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, danke dafür.

  • Isolde Seebald-Higen (Montag, 27. August 2018 22:42)

    Ich kann mich nur anschließen und bin voll und ganz der gleichen Meinung. Gott sei Dank gibt es den BVFI der all unsere Interessen vertritt und für uns spricht.

  • Gerd Jancke (Montag, 27. August 2018 21:25)

    Ob Angriff immer die beste Verteidigung ist, ich wage es zu bezweifeln. Die Verbände haben es versäumt in ruhigen Zeiten den Menschen durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit zu zeigen, was versierte Immobilienmakler tagtäglich leisten. Sie haben Fernsehformate wie „mieten, kaufen, wohnen“ einfach über sich ergehen lassen und so zugelassen, dass das Negativimage des Immobilienmaklers sich noch mehr in der öffentlichen Wahrnehmung verfestigt. Wir Immobilienmakler haben nicht wirklich eine Lobby, für die Presse sind wir alle „Mallorca-Makler“ und Immobilienhaie. Keiner sieht die qualifizierte Arbeit die wir tagtäglich leisten. Ich versuche einen anderen Weg zu gehen, ich will Entscheidern verdeutlichen, was tatsächlich hinter unserem Beruf steckt. Ich arbeite eine Fallsammlung aus, die das jedem, den ich anschreiben werde verdeutlichen soll. Das ist meines Erachtens der richtige Weg – zeigen was wir leisten und wie wir tagtäglich Käufer wie Verkäufer beraten. Ich schätze unser Provisionssystem in Baden-Württemberg. Käufer und Verkäufer teilen sich die Provision und ich verrate kein Geheimnis, dass diese Provisionen, je nach Objekt und Marktlage, nicht immer durchsetzbar sind. Auch nicht beim Käufer. Die Marktmechanismen funktionieren also. Auch stehen wir Immobilienmakler in unseren jeweiligen Regionen in einem harten Wettbewerb. Auch wenn der finale Kaufpreis, also der Preis inklusive aller Anschaffungsnebenkosten, in sich wie ein geschlossenes System ist, in dem einzig und alleine die Grunderwerbsteuer und die Notar- und Grundbuchkosten starr sind, finde ich es unglücklich die gesamten Vermarktungskosten (nichts anderes sind die Kosten des Immobilienmaklers) gegenüber dem Käufer auszuweisen. Diese Praxis öffnet auch den schwarzen Schafen Tür und Tor, weil Sie den Verkäufer davor entbinden, die Qualität des Immobilienmaklers nachhaltiger zu prüfen. Die Geburtshelfer der schwarzen Schafe sind die Verkäufer, die sich nicht die Mühe machen, die Qualität eines Immobilienmaklers vor Beauftragung zu hinterfragen. Unsere geführten Geschäftsbetriebe verursachen Kosten und ein wirtschaftlich versierter Betrachter wird schnell erkennen, welche fatalen Auswirkungen eine Deckelung der Provision hätte. In anderen Ländern gelten andere Regeln. Wir müssen mit den in Deutschland geltenden Rahmenbedingungen existieren können. Vergessen wir nicht, nahezu 50% des Umsatzes kassiert Vater Staat ohnehin wieder ein. Weder die Immobilienmärkte noch wir Immobilienmakler sollten über einen Kamm geschoren werden. Genauso wenig wie es „den Immobilienmarkt“ gibt, gibt es „den Immobilienmakler“. Das muss auch die Politik verstehen. Keine Frage, der offene Brief findet klare Worte, aber wie gesagt, Angriff ist vielleicht nicht immer die beste Verteidigung. Dennoch ist klar zu sagen, diese Pläne sind nicht durchdacht und Sie bedrohen unsere Existenz. Ich war viele Jahre Kreditreferent und habe viele Unternehmensbilanzen analysiert und weiß, dass eine Deckelung unserer Provision wie vom Bündnis 90/Die Grünen vorgeschlagen, unser G+V (selbst bei angemessenen GF-Gehältern) in tiefrote Zahlen stürzen wird. Ich hoffe, die Politik wird sich dem Thema, wenn überhaupt, mit der erforderlichen Besonnenheit widmen.

  • Matthias Bozseyovski (Montag, 27. August 2018 20:29)

    Sehr geehrter Herr Engelberth, auch ich stimme Ihnen zu 100% zu, was noch zu erwähnen wäre ist, das bei einem Kauf, die Musik letztendlich von einem bezahlt werden muss. Wenn dies durch den Verkäufer geschieht, muss sie vorher draufgeschlagen werden, was für den Käufer zu gleichen Maklercourtagen und erhöhter Grunderwerbsteuer führt. Also letztlich zu noch mehr Kosten, wenn der Käufer auf die Maklercourtage auch noch Grunderwerbsteuer zahlen muss.
    Liebe Grüße Matthias Bozseyovski

  • Claus Märzweiler (Montag, 27. August 2018 18:27)

    Sehr geehrter Herr Engelberth, vielen Dank für diesen offenen Brief. Meiner Meinung nach, genau der richte Inhalt und Tonfall. Auch der Zeitpunkt war optimal. Alleine schon die Überschrift bringt es auf den Punkt! Weiter so?

  • JÜRGEN Minx (Montag, 27. August 2018 17:47)

    Unfassbar diese Bevormundungsversuche! Ich schlage vor die Bezüge und Pensionen von Politikern auf 1/3 senken. Warum? Natürlich ohne sachliche Begründung einfach weil ich das denen nicht gönne.
    Genau wie der gegen uns gerichtete Vorschlag aus reinster Gehässigkeit.

  • Herr Muzi (Montag, 27. August 2018 17:23)

    Es ist bereits beim Bestellerprinzip in der Vermietung ein Eingriff in die Berufsfreiheit des Maklers bzw. in die Selbstregulierung des Immobilienmaklers durch die SPD vorgenommen. Es sind immer die selben in der Politik, die i.d.R. von der Materie keine Ahnung haben und viele um ihr Lohn und Brot bringen. 💤

  • Frank Rieck (Montag, 27. August 2018 17:20)

    Sehr geehrter Herr Engelberth, mir persönlich ist Ihr Schreiben zu reißerisch. Die von Ihnen angesprochen Punkte sind meiner Ansicht nach richtig aber in einer Form beschrieben die, wie auch Herr Behrend treffend bemerkte, kontraproduktiv sein wird. Ich denke, dass die Empfänger die wenigen sachlichen Argumente des Briefes nicht mehr wahrnehmen werden. Weiterhin hätten Sie sich Analyse Zur Geschichte und zum Zustand der SPD sowie die Aussage zur Lobby-Arbeit sparen können.

  • Thorsten Gütelhöfer (Montag, 27. August 2018 17:15)

    Lieber Jürgen, vielen Dank für den Einsatz und diesen offenen Brief! Inhaltlich stehe ich 100% dahinter. Es ist eine Frechheit dieser Parteien das Volk so für dumm verkaufen zu wollen. Anstatt die Grunderwerbsteuer zu senken um den Wohnraum "bezahlbarerer" zu machen soll die Dienstleistung des Maklers reguliert werden damit am Ende der Staat eine noch höhere Grunderwerbsteuer einnehmen kann welche dieser zum Stopfen anderer Löcher benötigt. DDR 2.0!

  • Wolfgang Bertol (Montag, 27. August 2018 17:03)

    Sehr geehrter Herr Engelberth, ich kann jedes Ihrer Worte nur ganz fett unterstreichen. Gerne füge ich folgenden Gedanken an: Warum deckelt die SPD nicht die Marketing- und Vertriebskosten für jeden Verkauf einer Ware oder Dienstleistung? Zum Beispiel auf 2%??? Dann würden meine Nahrung, meine Kleidung und mein neues Auto deutlich günstiger werden? Wobei: Ich fahre aber lieber VW oder Audi oder BMW statt Trabbi!!

    Frau Barley, weiter so! Und Sie schaffen Ihre Partei ab!

  • Ingrid Hempel (Montag, 27. August 2018 16:37)

    Sehr geehrter Herr Engelberth,

    Sie bringen es auf den Punkt.
    Leider wird aber in Deutschland die Tätigkeit eines Maklers sehr gering geschätzt und auch häufig nicht verstanden.

  • Peter Behrend (Montag, 27. August 2018 16:32)

    Persönlicher Kommentar: Im Prinzip zwar richtig, im Tonfall aber eher kontraproduktiv. Wenn Frau Barley die Zeilen liest, kringelt sie sich die Textzeile "Ich bin zwar nicht grundsätzlich gegen ein Bestellerprinzip" als Kernsatz ein, der am Ende übrig bleibt. Andere Fakten pro Makler bleiben unerwähnt. Mir wird hier zuviel eigener SPD-Verdruss des Verfassers angeprangert, als im Kern -für alle Verbandsmitglieder- dafür plediert wird, dass im BGB verankerte Maklerrecht so zu lassen, wie es ist. Jeder kann frei entscheiden, ob er den Maklerweg geht und was ihm dieses als Honorar wert ist. Der geplante Eingriff in einen funktionierenden Markt, das ist es, was mich am meisten stört. Da gäbe es weitaus wichtigere Baustellen, der sich ein Justizministerium in einem immer mehr verrohenden Land stellen sollte.

  • Peter Häussler (Montag, 27. August 2018 16:29)

    Lieber Herr Engelberth, ich stimme Ihnen zu 98% zu. Nur verstehe ich nicht, warum Sie Herrn Schick so richtig und treffend zitieren und dennoch mit einer Kostentragung nur durch Verkäufer weiter oben quasi einverstanden sind. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
    LG

  • Ina Viebrok-Hörmann (Montag, 27. August 2018 16:24)

    Sehr geehrter Herr Engelberth,
    Sie werfen der SPD Populismus und Polemik vor und bedienen sich selbst einer Wortwahl, die nicht einmal mit viel Wohlwollen als sachlich zu bezeichnen ist. Selbst wenn Sie in einigen Punkten unstrittig Recht haben mögen - damit haben Sie sich völlig disqualifiziert.
    Ich kann nur hoffen, dass weder Ihr Berufsstand noch die Allgemeinheit meint, in dieser Weise zu vernünftigen Lösungen zu finden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ina Viebrok-Hörmann

  • Nicole Deml-Moog (Montag, 27. August 2018 16:24)

    Sehr geehrter Herr Engelberth,

    ich stimme dem Inhalt ihres offenen Briefes vollinhaltlich zu.
    Zu der politischen Preistreiberei bzw. Verteuerung von Wohnungen, möchte ich anmerken, dass viele Gemeinden nun wiederkehrende Straßenbeiträge erheben. Auch dieses führt zu weiteren Mieterhöhungen. Wieder eine verfehlte Politik um Wohnraum günstiger zu machen

  • Rolf Barking (Montag, 27. August 2018 16:15)

    Sehr geehrter Herr Engelberth,
    vielen Dank für klaren Worte!!!

    Mit freundlichen Grüßen
    R. Barking

Druckversion Druckversion | Sitemap
© BVFI Bundesverband f.d. Immobilienwirtschaft GmbH

/ Datenschutz

Impressum