Floating Homes gewinnt Innovationspreis 2021 des Immobilien Dienstleister Awards
websitebuilder • 21. Dezember 2021

Frankfurt am Main, 21. Dezember 2021. Das Unternehmen Floating Homes aus dem niedersächsischen Verden wurde soeben mit dem Innovationspreis des Immobilien Dienstleister Awards 2021 (IDA) ausgezeichnet, den die Deutsche Immobilienmesse in Kooperation mit dem Bundesverband für die Immobilienwirtschaft (BVFI) seit 2016 jährlich vergibt. Der Preisträger ist Spezialist für die Planung, den Bau und den Vertrieb schwimmender Häuser. Er belegt mit der Ehrung eindrucksvoll, dass er sämtliche Kriterien des Awards für die Qualität eines Immobilienunternehmens bestens erfüllt.
Floating Homes hat seit dem Jahr 2006 zahlreiche Hausbauprojekte auf dem Wasser erfolgreich realisiert. Dazu zählt zum Beispiel der zweigeschossige Floating Homes B-Type, der in unmittelbarer Nachbarschaft der Elbphilharmonie in Hamburg den City-Sporthafen bereichert. Auch das erste schwimmende Siedlungsprojekt, bestehend aus sieben schwimmenden Häusern des Floating Homes B-Type, entstand in Hamburg. Hinzu kommen zahlreiche schwimmende Ferienhäuser, die in den Ostseebädern Großenbrode und Laboe sowie in der Marina Minde am dänischen Südufer der Flensburger Förde realisiert wurden.
Der Immobilien Dienstleister Award IDA der Deutschen Immobilienmesse und des BVFI (www.award.immobilien) ist ein unabhängiges Fachzertifikat, das jährlich von Branchen-Experten und renommierten Immobilienprofis vergeben wird. Bewertet werden dabei Faktoren wie Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit, Kundenservice, Kommunikation, Erreichbarkeit und die Qualität der Prozesse. „Für Floating Homes ist diese Auszeichnung ein wunderbarer Erfolg“, freut sich Katarina Breves, Geschäftsführerin des Unternehmens, und fügt hinzu: „Es reicht heute nicht mehr aus, nur schöne und innovative Häuser zu bauen. Der Servicegedanke und die Professionalität in Vermarktung und Vertrieb sind gerade aus Kundensicht ebenso entscheidend. Der Award ist somit eine tolle Bestätigung unserer Arbeit und spornt uns natürlich an, unsere Prozesse in Zukunft noch weiter zu verbessern.“
Jürgen Engelberth, Vorstandsvorsitzender des BVFI, fügt hinzu: „Wir freuen uns, dass der Award diesmal an einen Branchenvertreter mit einem eher ungewöhnlichen Produkt gegangen ist. Mit den schwimmenden Häusern von Floating Homes werden Individualisten angesprochen, die das Besondere suchen und das Leben am Wasser lieben. In Ländern wie den USA gibt es diese Wohnform schon länger, nun fasst sie auch bei uns Fuß und Floating Homes ist einer der Vorreiter auf diesem Sektor. Das Unternehmen beweist tiefgreifende Kompetenzen im Wasserbau sowie im Hoch- und Ingenieurbau. So können Häuser entstehen, die im Hinblick auf Wohnqualität, Infrastruktur und baulicher Hochwertigkeit mit herkömmlichen Häusern an Land auf einer Stufe stehen.“
Impressionen Floating Homes:
Über den BVFI
Der BVFI Bundesverband für die Immobilienwirtschaft e.V. hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der größten Verbände für die Immobilienbranche entwickelt. Er wurde 2011 gegründet und vertritt die Interessen von Immobilienmaklern, -unternehmern sowie -investoren. Der BVFI verfügt über ein umfassendes Verbandsprogramm. Für seine Mitglieder bereitet der Verband eine Vielzahl von gesetzlichen Änderungen und die Ergebnisse einer lebhaften Rechtsprechung praxisnah auf. Daneben bietet der BVFI umfangreiche Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten, Events sowie Maßnahmen zur Weiterbildung und Vertriebsunterstützung.
Kontakt BVFI
Jürgen Engelberth
Vorstandsvorsitzender
BVFI – Bundesverband für die Immobilienwirtschaft
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D-60549 Frankfurt am Main
Telefon +49 (0)69 24748480
E-Mail info@bvfi.de

Nicht nur Bauern und Ärzte, auch die Immobilienwirtschaft leidet extrem durch die Überbürokratisierung In einer Zeit des rasanten globalen Wandels steht die Wirtschaft vor zahlreichen Herausforderungen. Doch eine der größten Hürden ist oft hausgemacht: die Bürokratie. In verschiedenen Sektoren – von der Landwirtschaft bis zum Gesundheitswesen – klagen Akteure über die lähmenden Auswirkungen überbordender Bürokratie. Doch worin liegen die konkreten Probleme und was können wir dagegen tun? Landwirtschaft unter Druck Beginnen wir im Feld der Landwirtschaft. Bauern sehen sich mit einem wachsenden Berg von Vorschriften und Papierkram konfrontiert. Von Subventionsanträgen bis hin zu Umweltauflagen ist die Liste lang. Diese Regulierungen, obwohl oft gut gemeint, führen zu massiven Zeitaufwänden und Kosten, die besonders kleine Betriebe hart treffen. Das Gesundheitswesen im Würgegriff der Vorschriften Ähnlich sieht es im Gesundheitssektor aus. Krankenhäuser und Praxen kämpfen mit komplexen Abrechnungssystemen und Datenschutzregelungen. Ärzte verbringen einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit mit Büroarbeit statt mit Patientenversorgung. Dies führt zu Effizienzverlusten und beeinträchtigt die Qualität der Gesundheitsversorgung. Nicht nur die Landwirtschaft oder das Gesundheitswesen Aktuell finden wir täglich Berichterstattungen über Bürokratie in der Landwirtschaft und im Gesundheitswesen. Tatsache ist aber, dass alle Branchen hiervon extrem betroffen sind, insbesondere auch. Daher möchten wir hier heute mal den Berufsstand der Immobilienmakler beleuchten: Immobilienwirtschaft - Immobilienhandel Hier ein paar Beispiele für bürokratische Auflagen im Immobilienhandel: Widerrufsbelehrungen : Immobilienmakler müssen sicherstellen, dass sie Käufer und Verkäufer über ihr Widerrufsrecht informieren und die erforderlichen Dokumente und Informationen bereitstellen. Cookie Richtlinien: Webseitenbetreibermüssen Informationen über die Verwendung von Cookies auf ihren Websites bereitstellen und die Einwilligung der Nutzer einholen. Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) : Die DSGVO legt strenge Regeln für den Umgang mit personenbezogenen Daten fest. Alle Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie die Datenschutzbestimmungen einhalten, wenn sie personenbezogene Daten von Kunden verarbeiten. AVV (Auftragsverarbeitungsverträge): Sobald sie Dritte zur Verarbeitung von Daten beauftragen, müssen sie in der Regel AVV abschließen, um sicherzustellen, dass die Verarbeitung den Datenschutzanforderungen entspricht. Weiterbildungsverordnung : Je nach Region oder Land müssen Immobilienmakler Weiterbildung Anforderungen erfüllen, um ihre Lizenz aufrechtzuerhalten. Geldwäschegesetz : Immobilienmakler sind oft verpflichtet, Anti-Geldwäsche-Verfahren zu implementieren und verdächtige Transaktionen zu melden. Grundsteuer : Immobilienmakler müssen über die aktuellen Grundsteuersätze und -vorschriften informiert sein, da diese den Wert einer Immobilie beeinflussen können. Wettbewerbsrichtlinien : Immobilienmakler müssen sicherstellen, dass ihre Marketing Praktiken und Angebote im Einklang mit den geltenden Wettbewerbsgesetzen stehen. Mietpreisbremse : In Regionen mit Mietpreisbremsen müssen Immobilienmakler die Mietpreisregulierungen einhalten und entsprechende Informationen an Mieter und Vermieter weitergeben. Provisionsgesetze und Bestellerprinzip: Diese Gesetze regeln, wer die Maklerprovision bezahlen muss, und kann je nach Region oder Objektart unterschiedlich sein. Gebäude Energiegesetz : Immobilienmakler müssen die Energieeffizienzanforderungen für Gebäude beachten und gegebenenfalls entsprechende Informationen bereitstellen. Dokumentationen : Die ordnungsgemäße Dokumentation von Immobilientransaktionen ist entscheidend, um rechtliche Anforderungen zu erfüllen und Streitigkeiten zu vermeiden. Dies ist nur ein kleiner Auszug von bürokratischen “Behinderungen” im Arbeitsalltag eines Maklers. Im Bauwesen stellt sich die ganze Sache dabei noch wesentlich komplexer dar. Unternehmer, die sich zum Beispiel im Jahr 2000 oder früher selbständig gemacht haben, können sich nur noch verwundert die Augen reiben. Wirtschaftliche Folgen Die Bürokratie bremst nicht nur einzelne Sektoren, sie ist auch ein Hemmschuh für das gesamte Wirtschaftswachstum. Innovative Projekte werden durch langwierige Genehmigungsverfahren verzögert, Unternehmensgründungen durch komplizierte Vorschriften erschwert. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit leidet unter diesen selbst auferlegten Fesseln. Globale Perspektiven und Lösungsansätze Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass es auch anders geht. Länder, die es geschafft haben, ihre Bürokratie zu straffen, berichten von einem Aufschwung in Unternehmertum und Innovation. Es gibt Ansätze, wie die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen oder die Einführung von 'One-Stop-Shops' für Unternehmensgründer, die beweisen, dass Effizienz und Regulierung kein Widerspruch sein müssen. Es ist an der Zeit, dass wir die Bürokratie als das erkennen, was sie ist: ein doppeltes Schwert, das sowohl schützen als auch schaden kann. Eine kluge, zielgerichtete Reform der Bürokratie könnte den Weg für eine dynamischere, innovativere Wirtschaft ebnen, die sowohl den Anforderungen der Gegenwart als auch denen der Zukunft gerecht wird.

In deutschen Städten verschärft sich zunehmend der Wohnungsnotstand. Besonders in Metropolregionen steigen die Mieten, während der verfügbare Wohnraum abnimmt. Diese Entwicklung macht den sozialen Wohnungsbau zu einem kritischen Instrument im Kampf gegen die Wohnungsnot. Der soziale Wohnungsbau zielt darauf ab, bezahlbaren Wohnraum für einkommensschwache Gruppen bereitzustellen. Durch staatliche Förderungen und regulierte Mietpreise wird versucht, ein soziales Gleichgewicht zu bewahren und Gentrifizierung entgegenzuwirken. Jedoch stehen diesem Ansatz Herausforderungen gegenüber. Die Finanzierung sozialer Wohnprojekte ist oft komplex und politisch umstritten. Zudem bedarf es einer sorgfältigen Planung und Umsetzung, um langfristig wirksame Lösungen zu schaffen. Trotz dieser Herausforderungen gibt es Erfolgsgeschichten. Einige Städte haben innovative Projekte umgesetzt, die als Modell für nachhaltigen sozialen Wohnungsbau dienen könnten. Wien wird oft als ein erfolgreiches Beispiel für sozialen Wohnungsbau zitiert. Die Stadt hat eine lange Tradition des sozialen Wohnungsbaus, der etwa 60% der Bevölkerung bezahlbaren Wohnraum bietet. Die Wiener Wohnmodelle zeichnen sich durch Qualität, Zugänglichkeit und soziale Mischung aus. Darüber hinaus hat auch Hamburg Maßnahmen ergriffen, um durch kooperative Baulandentwicklung und Förderung gemeinnütziger Wohnungsbaugesellschaften den Wohnungsmarkt zu stabilisieren. Diese Städte zeigen, wie durch gezielte Politik und langfristige Planung der soziale Wohnungsbau erfolgreich umgesetzt werden kann. Abschließend lässt sich festhalten, dass der soziale Wohnungsbau eine wesentliche Säule im Kampf gegen den Wohnungsnotstand in Deutschland ist. Eine verstärkte politische und gesellschaftliche Unterstützung ist entscheidend, um langfristig wirksame Lösungen zu implementieren und die Wohnungsnot effektiv zu bekämpfen. Der soziale Wohnungsbau ist nicht nur eine Frage der Infrastruktur, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit und Stabilität in Deutschland. Durch gezielte Investitionen und innovative Projekte kann der soziale Wohnungsbau dazu beitragen, dass Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten zugänglich bleibt. Der Bundesverband für die Immobilienwirtschaft (BVFI) hat durch seinen Maklerbeirat die "Initiative für bezahlbares Wohnen" ins Leben gerufen. Diese Initiative stellt ein bedeutendes Forum dar, um bezahlbaren Wohnraum in den Mittelpunkt der Diskussion zu rücken und konstruktive Dialoge zwischen der Immobilienwirtschaft und der Politik zu fördern. Ziel ist es, praktikable Lösungsansätze zu entwickeln und umzusetzen, um der Wohnungsnot entgegenzuwirken. Der BVFI betont dabei die Notwendigkeit, alle relevanten Akteure einzubinden, um nachhaltige und effektive Strategien im Bereich des sozialen Wohnungsbaus zu realisieren.

Die letzte Prüfung auf effektive Geldwäschebekämpfung durch die Financial Action Task Force war ein Desaster für Deutschland. In den letzten Monaten wurde die Bundesrepublik erneut geprüft. Die FATF hat nun erste Einblicke in ihre jüngsten Ergebnisse gewährt. Womit bei Veröffentlichung des Abschlussberichts im August zu rechnen ist, erfahren Sie in dieser Ausgabe. Außerdem geht es um : Das Zuständigkeitschaos bei der Geldwäscheüberprüfung im Zusammenhang mit der Abou-Chaker-Villa bei Berlin Die FATF-Ergebnisse aus Sicht von Geldwäscheexperten und warum die aktuellen Regulierungsverfahren auf EU-Ebene konträr zu den Empfehlungen der Prüfer laufen – im Interview mit Lena Olschewski, stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes der Geldwäschebeauftragten (BVGB) und Senior Compliance Managerin bei Kerberos.

(Berlin, 05. Juli 2022) Das B2B-Proptech-Unternehmen PriceHubble, das sich der Entwicklung innovativer digitaler Lösungen und Analysen für Wohnimmobilien widmet, hat eine aktuelle Studie veröffentlicht: «Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in Deutschland». Eine Mehrheit der teilnehmenden Immobilienfachleute befürchtet grundsätzlich negative Auswirkungen in den nächsten zwölf Monaten. Der Ukraine-Krieg hat globale, wirtschaftliche Auswirkungen. Wie wirkt sich dies auf den Deutschen Immobilienmarkt aus? Dieser Frage ist PriceHubble mit einer Umfrage unter Immobilienfachleuten aus allen Bereichen der Immobilienwirtschaft nachgegangen. 79 Prozent der Immobilienfachleute, welche an der aktuellen Studie «Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in Deutschland» teilgenommen haben, sind der Meinung, dass sich die Ukraine-Krise in den nächsten zwölf Monaten negativ bis sehr negativ auf ihr Unternehmen auswirken könnte. 19 Prozent finden, dass sich keine Auswirkungen abzeichnen werden. Lediglich 2 Prozent der Antwortenden sehen demgegenüber eine leicht positive Entwicklung für ihr Geschäft. Gründe für eine Veränderung sind, laut der Befragten, vor allem die Unsicherheiten im Markt, die zu einem deutlichen Nachfragerückgang potenzieller Käufer führen. Ein Makler kommentiert: «Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist um 30 bis 40 Prozent eingebrochen.» Weitere viel genannte Gründe sind die steigenden Zinsen, steigende Baukosten und Rohstoffpreis(e), sowie die steigende Inflation, die zu weniger Wohlstand führt und die Nachfrage damit zusätzlich dämpft. Ein Makler und Asset Manager resümiert: «Investoren sind nicht mehr bereit oder können nicht mehr die Spitzenpreise zahlen. Vor allem ausländische Investoren sind zögerlicher in Deutschland zu investieren, aufgrund der starken Abhängigkeit des Landes im Energiesektor. Alternative Anlagen werden damit zunehmend attraktiver.» Weniger Mandate erwartet, Projekte werden um bis zu 2 Jahre verschoben Generell sehen die Mehrheit der Immobilienfachleute - nämlich 54 Prozent - einen Rückgang in der Anzahl der Mandate in den nächsten zwölf Monaten - einen Anstieg dagegen nur 17 Prozent. 29 Prozent der Befragten rechnen mit keiner Veränderung in der Anzahl der Mandate. «Mehr Mandate sind jetzt bereits zu verzeichnen. Verkäufer sehen den Zug der hohen Preise aus dem Bahnhof fahren und möchten noch mitfahren», so ein Makler und Asset Manager. Nur 22 Prozent der Antwortenden sind der Meinung, dass Projekte aufgrund des Ukraine-Krieges nicht verschoben werden. 15 Prozent rechnen mit einer Verschiebung um bis zu 6 Monate, 19 Prozent mit einem Aufschub von 6 bis 12 Monaten, 26 Prozent von 12 bis 18 Monaten, 4 Prozent mit einer Verschiebung der Projekte um 18 bis 24 Monate und weitere 15 Prozent sogar um bis zu 24 bis 30 Monaten. Erschwinglichkeit von Immobilien sinkt mit steigenden Zinsen 88 Prozent der Personen haben die Frage, ob sich die steigenden Hypothekarzinsen auf ihr Geschäft ausgewirkt haben, mit «Ja» beantwortet. 12 Prozent sind der Meinung, dass sich bisher keine Wirkung gezeigt hat. In den Kommentaren meinen die meisten, dass die Nachfrage sinkt, weil Käufer abspringen, die sich aufgrund der gestiegenen Zinsen die Immobilie nicht mehr leisten können. Einige rechnen daher damit, dass die Preise sinken müssen und werden. Ein Makler erklärt: «Der Erschwinglichkeitsindex verschlechtert sich deutlich.» Projektentwickler sehen bereits, dass sich einige Projekte nicht mehr rechnen werden, weil die Renditen durch die gestiegenen Kosten zu gering seien. 38 Prozent gehen von fallenden Kaufpreisen aus, aber Luxus geht immer 38 Prozent der Befragten geben an, dass die Preise für Wohnimmobilien in den nächsten zwölf Monaten fallen werden. Während 44 Prozent der Meinung sind, dass die Preise steigen werden. 27 Prozent gehen sogar von Preiserhöhungen von über 10 Prozent aus. Nur 19 Prozent geben an, dass keine Veränderung der Preise stattfinden wird. Als Gründe für einen möglichen Preisanstieg werden genannt: Inflation, Baukosten und steigende Hypothekarzinsen. Diejenigen, die sinkende oder stagnierende Preise prognostizieren, sehen darin vor allem eine Marktbereinigung und das Ende der Preisübertreibungen. Einige sehen sogar Preissenkungen um 20 bis 25 Prozent. Ein Makler, der leichte Preissenkungen annimmt, differenziert: «Städte bleiben unverändert, Umland wird sich verändern.» Das gleiche gilt aber nicht für den Luxusimmobiliensektor. Dort gehen 73 der Befragten davon aus, dass die Preise entweder gleich bleiben oder steigen, getreu dem Motto «Luxus geht immer», wie ein Makler die Frage kommentiert. Einige Befragte rechnen, wenn dann nur mit einer leichten Senkung. Grundsätzlich sei “Betongold” für diese Käuferschicht immer noch eine wichtige Anlage. Preisentwicklung von energieeffizienten Objekten bleibt spannend Mit Blick auf Immobilien mit einer hohen Energieeffizienzklasse (A oder A+) rechnen gut zwei Drittel der Befragten mit einer stärkeren Veränderung der Kaufpreise und gut die Hälfte auch mit einem stärkeren Veränderung der Mietpreise. Auf die Frage, ob sich die Nachfrage nach Wohnungen oder Häusern mit einer hohen Energieeffizienzklasse seit Beginn der Krise verändert habe, antworteten nur 21 Prozent mit ja, gestiegen. Vor allem langfristig sehen einige Teilnehmer aber einen positiven Trend für diese Immobilienklasse. «Besonders energieeffiziente Immobilien werden die Gewinner sein», kommentiert ein Makler. Weitere Ergebnisse, beispielsweise detaillierte Resultate zur Entwicklung von Mieten oder Verkaufspreisen von Wohnimmobilien können der kompletten Studie entnommen werden. Über die Studie Grundlage dieser Untersuchung ist eine Online-Umfrage mit Deutschen Immobilienfachleuten im Zeitraum von 9. Mai bis 3. Juni 2022. Die Einladung zur Teilnahme an der Umfrage wurde an bestehende Kundinnen und Kunden sowie auch potentiell Interessierte der PriceHubble GmbH in Deutschland per Email zugestellt. Teilgenommen haben insgesamt 43 Fachleute der ganzen Immobilien-Wertschöpfungskette aus Deutschland, darunter Makler, Banken/Kreditanbieter, Asset Manager, Portfolio Manager, Immobilienverwalter, Entwickler und diverse Funktionen. Beilage: Studie «Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in Deutschland»

Frankfurt am Main, 11. März 2022 . Heftig steigende Energiekosten machen der Bevölkerung auf breiter Ebene zurzeit sehr zu schaffen. Verbraucher erschrecken nicht nur an den Tankstellen unseres Landes, sondern werden in Kürze die dramatische Entwicklung auch bei den Wohnnebenkosten spüren. Dies gilt im Besonderen für die Heizkosten, aber auch alle anderen Betriebskosten werden heftig steigen. Dies ist konträr zu den andauernden Forderungen der Politik nach Verbraucherschutz und nach bezahlbarem Wohnraum. Kaum einer weiß, dass der Staat selbst ein wesentlicher Kostentreiber ist und an den steigenden Preisen still und leise sehr gut mitverdient. Zu den gestiegenen Beschaffungspreisen wirken diverse weitere gesetzliche Abgaben auf Energie zusätzlich preisbeschleunigend, so die Energiesteuer (ehemals Mineralölsteuer), die CO2-Bepreisung oder die Erdölbevorratungsabgabe. Und es kommt schlimmer: Auf solche Abgaben wird nochmal die Mehrwertsteuer aufgeschlagen, ein dreister Fall von Doppelbesteuerung. „Das ist völlig inakzeptabel“, so Jürgen Engelberth, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes für die Immobilienwirtschaft – BVFI. „Eigentlich sollten die Abgaben von ihrer Basis her bereits auf einem erträglichen Niveau sein. Wir fordern, solche Steuern und Aufschläge ordentlich zu senken, und zwar so bald wie möglich. Der Staat muss sofort und in Zukunft an dieser Stelle Mieter und Eigentümer massiv entlasten. Solchen Zwangsabgaben kann der Bürger nicht ausweichen, und gerade die finanziell schwächeren Gruppen unserer Gesellschaft werden durch die Marktentwicklung hart getroffen. Es ist doch heute schon absehbar, dass es 2023, wenn die Hausverwalter die Hausgeldabrechnungen für 2022 erstellen, zu erheblichen Nachzahlungen kommen wird. Und der, der auf dem Land wohnt und nun einen leeren Öltank füllen muss, wird die gestiegenen Kosten sogleich spüren. Wohnen ist ein Grundrecht und ein warmes Zuhause gehört selbstverständlich dazu. Wir fordern ein sofortiges Handeln durch Steuersenkungen auf Energieträger. Länder wie Polen haben im Lichte der Marktentwicklung bereits eingegriffen und seit Februar die Benzinsteuer von 23 auf 8 Prozent gesenkt – warum gibt es solche Initiativen in Deutschland nicht?“ In einer Berechnung, die die Stuttgarter Nachrichten kürzlich bezüglich des Benzinpreises anstellte, ergab die Analyse, dass gut 56 Prozent des Preises an der Zapfsäule aus gesetzlichen Abgaben besteht. „Die Selbstbedienungsmentalität des Staates, die wir seit längerem auch in Bezug auf die Grundsteuer und die Grunderwerbsteuer beklagen, findet hier ein weiteres trauriges Beispiel. Wir werden uns als Verband weiter dafür einsetzen, dass solche Fehlentwicklungen korrigiert werden“, so Jürgen Engelberth. Über den BVFI Der BVFI – Bundesverband für die Immobilienwirtschaft e.V. hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der größten Verbände für die Immobilienbranche entwickelt. Er wurde 2011 gegründet und vertritt die Interessen von Immobilienmaklern, -unternehmern sowie -investoren. Der BVFI verfügt über ein umfassendes Verbandsprogramm. Für seine Mitglieder bereitet der Verband eine Vielzahl von gesetzlichen Änderungen und die Ergebnisse einer lebhaften Rechtsprechung praxisnah auf. Daneben bietet der BVFI umfangreiche Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten, Events sowie Maßnahmen zur Weiterbildung und Vertriebsunterstützung. Kontakt BVFI Jürgen Engelberth Vorstandsvorsitzender BVFI – Bundesverband für die Immobilienwirtschaft The Squaire 12 60549 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 24748480 E-Mail info@bvfi.de www.bvfi.de Pressekontakt : Angela Oelschlägel Oelschlägel PR Solutions Grethenweg 61 60598 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 65300444 Mobil +49 (0)179 5107620 E-Mail oelschlaegel@aoprsolutions.de www.aoprsolutions.de

Frankfurt am Main, 7. März 2022 . Seit Einführung des Gesetzes über die Verteilung der Maklerkosten im Dezember 2020 schaut der Markt, wie sich die neuen Regelungen auf das Geschäft der Makler auswirken. Inzwischen gibt es dazu die ersten Untersuchungen. So konstatiert eine aktuelle Analyse von Sprengnetter bezüglich der Vermittlung von Eigentumswohnungen 2021 zu 2020 in zehn ausgewählten Großstädten eine leichte Marktverschiebung zugunsten von Privatverkäufen zu Beginn 2021, sieht aber später im Jahr eine Erholung der Maklerquote. Sie lag dann wieder bei 65 Prozent, nur gut ein Prozent unter der Marke von 2020. Die Makler haben damit mehr oder weniger dieselben Marktanteile wie vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes. „Diese Zahl ist außerordentlich erfreulich für die Branche und bedeutet eine große Anerkennung der Leistungen dieser Zunft. Wir schneiden tatsächlich noch besser ab als zunächst erwartet! Kein Wunder, denn die Anforderungen an den Kauf einer Immobilie steigen ständig, zum Beispiel durch das neue Gebäudeenergiegesetz GEG, die Anzahl der für eine Finanzierung zu erbringenden Objektunterlagen, die Aufbereitung der Verkaufsdokumente, die Qualität des Marketingmaterials wie Exposé, Fotografie, digitale Besichtigungen, die Professionalisierung der Werbebotschaften. Und nicht jeder Privatverkäufer ist in der Lage, diese Anforderungen zu erfüllen. Deshalb sucht er sich einen Immobilienexperten“, so Jürgen Engelberth, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes für die Immobilienwirtschaft – BVFI. Er fährt fort: „Der Anteil von 65 Prozent belegt: Kompetenter Service in der Immobilienvermittlung wird hochgeschätzt. Darin steckt auch ein großer Imagegewinn. Die in Deutschland so unbedacht geäußerte und weit verbreitete Maklerschelte ist völlig ungerechtfertigt. Das Verhalten der Eigentümer belegt dies: Viele, die sich 2021 wohl zunächst selbst am Verkauf ihrer Wohnung probiert haben, um die Courtagezahlung einzusparen, haben schnell gemerkt, dass so ein Verkauf ein komplexer Prozess ist. Da hat man besser einen Experten an seiner Seite, der die gesamte Abwicklung übernimmt. Für guten Service sind Eigentümer dann auch bereit, angemessene Honorare zu zahlen. So machen sie es auch beim Anwalt, beim Steuerberater oder bei der Reparatur ihres Automobils.“ Es gibt viele Hinweise dafür (z. B. in einer Studie des IW Köln), dass Makler auch bessere Preise erzielen und schneller verkaufen können als Privatverkäufer. Gerade in Zeiten hoher Nachfrage bei zu geringem Angebot an attraktiven Standorten, was dort weiter steigende Preise bedeutet, ist professionelles Geschick von großem Vorteil. Und selbst wenn die durchschnittlichen Provisionssätze als Folge des neuen Maklergesetzes leicht sinken sollten, ist laut BVFI zu erwarten, dass als Ausgleich der Prozentsatz der über Makler vermittelten Wohnimmobilien in Deutschland weiter steigen und irgendwann selbstverständlich sein wird. Beispiele aus dem europäischen Ausland belegen dies. Der Markt vertraut der Maklerbranche und diese sieht nach Meinung des BVFI definitiv einer erfolgreichen Zukunft entgegen. „Wenn die Makler auch bei der digitalen Entwicklung immer am Ball bleiben sowie sinnvolle neue Tools konsequent adaptieren und nutzen, dann werden sie ihren Klienten auch zukünftig einen stets professionellen Service auf der Höhe der Zeit bieten können“, so Jürgen Engelberth. „Der BVFI sieht seine Rolle darin, die Branche gerade in dieser Hinsicht immer fit zu halten und sie als Gemeinschaft weiter zu stärken. Dabei sind wir bisher sehr erfolgreich. Zu allem kommt dann auch noch der menschliche Faktor, denn bei aller Digitalisierung ist der ganz persönliche Service durch nichts zu ersetzen. Eigentümer und Suchkunden werden es dem Makler danken.“ Über den BVFI Der BVFI – Bundesverband für die Immobilienwirtschaft e.V. hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der größten Verbände für die Immobilienbranche entwickelt. Er wurde 2011 gegründet und vertritt die Interessen von Immobilienmaklern, -unternehmern sowie -investoren. Der BVFI verfügt über ein umfassendes Verbandsprogramm. Für seine Mitglieder bereitet der Verband eine Vielzahl von gesetzlichen Änderungen und die Ergebnisse einer lebhaften Rechtsprechung praxisnah auf. Daneben bietet der BVFI umfangreiche Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten, Events sowie Maßnahmen zur Weiterbildung und Vertriebsunterstützung. Kontakt BVFI : Jürgen Engelberth Vorstandsvorsitzender, BVFI – Bundesverband für die Immobilienwirtschaft The Squaire 12 D-60549 Frankfurt am Main T +49 (0)69 24748480 E-Mail info@bvfi.de www.bvfi.de Pressekontakt : Angela Oelschlägel Oelschlägel PR Solution Grethenweg 61 D-60598 Frankfurt am Main T +49 (0)69 65300444 Mobil +49 (0)179 5107620 E-Mail: oelschlaegel@aoprsolutions.de www.aoprsolutions.de

Frankfurt am Main, 14. Januar 2022 . Gleich im neuen Jahr schlägt wieder ein Bundesland zu: Hamburg hat Anfang Januar 2022 verkündet, ab 2023 die Grunderwerbsteuer um ganze 22 Prozent anzuheben. Von 4,5 Prozent auf 5,5 Prozent des Kaufpreises soll sie steigen. „Die Selbstbedienung der Bundesländer geht weiter, das ist unfassbar“, so Jürgen Engelberth, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes für die Immobilienwirtschaft – BVFI. „Im Lichte des aktuellen Koalitionsvertrages, der sich der Förderung der Schaffung von Wohneigentum klar verpflichtet hat, ist dieses Signal äußerst befremdlich. Es ist genau der falsche Schritt“. Die Immobilienpreise in der Elbmetropole steigen seit Jahren. Dazu wachsen aktuell auch die Baukosten überproportional und die Anforderungen an die energetische Ausstattung von Wohnimmobilien ebenso. Mit der neuen Maßnahme rückt der Traum vom Erwerb einer eigenen Immobilie zusätzlich in weitere Ferne. „Die Grunderwerbsteuer wird bei auftauchenden Finanzschwierigkeiten immer wieder wie selbstverständlich benutzt, um anderswo im Haushalt Löcher zu stopfen. Das ist inakzeptabel. Diesmal muss die Pandemie als Grund herhalten“, so Engelberth. Angesichts der neuen Entwicklung ist der BVFI entschlossen, seine Forderung nach einer Rücknahme der Erhöhungen der Grunderwerbsteuer in den letzten 15 Jahren weiter zu forcieren. Der Schritt zurück auf 3,5 Prozent des Kaufpreises oder sogar weniger sei unabdingbar, wenn das Ziel erreicht werden soll, die Nebenkosten beim Wohnimmobilienerwerb zu senken. Die Höhe dieser Steuer erreicht inzwischen Spitzen von 6,5 Prozent und ist damit eindeutig einer der großen Preistreiber bei den Kaufnebenkosten. Als Teil seiner Initiative für bezahlbares Wohnen ruft der BVFI auch weiterhin zum Online-Voting auf. Per Stimmabgabe unter votum.immobilclub.de kann jedermann die Forderung des Verbandes unterstützen, dass die Länder die Erhöhungen der Grunderwerbsteuer der letzten Jahre vollständig zurücknehmen. Mit den gesammelten Stimmen wird der BVFI sich bei der Politik intensiv für die Erreichung dieses Ziels einsetzen. Bis 1996 betrug die Grunderwerbsteuer bundesweit 2 Prozent, bis Ende August 2006 dann 3,5 Prozent des Kaufpreises. Seit September 2006 dürfen die Bundesländer, denen die Steuer zufließt, die Höhe selbst festlegen. Sie haben die Sätze seitdem zum Teil kräftig erhöht ¬– bis um 325 Prozent. Spitzensätze von 6,5 Prozent lassen sich aktuell Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, das Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen zugute kommen. Berlin liegt inzwischen bei 6 Prozent. Damit entlarvt sich die Grunderwerbsteuer eindeutig als Preistreiber bei den Kaufnebenkosten, im Gegensatz zu anderen Faktoren wie Notargebühren und gegebenenfalls Maklercourtage. Der BVFI plädiert seit langem für effektive Maßnahmen zur Erhöhung der Eigentumsquote. „Gerade für die Altersabsicherung geringerer Einkommens-klassen und damit zur Vermeidung drohender Altersarmut ist dies dringend notwendig“, so Jürgen Engelberth. „Zurzeit liegt Deutschland bei nur rund 50 Prozent Eigentumsquote und bildet damit das Schlusslicht in der EU. In Hamburg liegt die Quote noch niedriger. Der Senatsbeschluss untergräbt alle Initiativen zur Behebung dieser Lage. Wir werden dieser kontraproduktiven Entwicklung weiterhin die Stirn bieten.“ Über den BVFI Der BVFI Bundesverband für die Immobilienwirtschaft e.V. hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der größten Verbände für die Immobilienbranche entwickelt. Er wurde 2011 gegründet und vertritt die Interessen von Immobilienmaklern, -unternehmern sowie -investoren. Der BVFI verfügt über ein umfassendes Verbandsprogramm. Für seine Mitglieder bereitet der Verband eine Vielzahl von gesetzlichen Änderungen und die Ergebnisse einer lebhaften Rechtsprechung praxisnah auf. Daneben bietet der BVFI umfangreiche Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten, Events sowie Maßnahmen zur Weiterbildung und Vertriebsunterstützung. Kontakt BVFI Jürgen Engelberth Vorstandsvorsitzender BVFI – Bundesverband für die Immobilienwirtschaft The Squaire 12 D-60549 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 24748480 E-Mail info@bvfi.de www.bvfi.de




