Bundesländer erben immer wieder Immobilien
Bundesländer erben immer wieder Immobilien
Wenn ein Immobilienbesitzer stirbt und keine Erben ausfindig
zu machen sind, so kommt der Start zum Zuge. Auf diesem Wege vielen zum Beispiel
dem Freistaat Bayern in den vergangenen Jahren pro Jahr etwa 700 Häuser und
Grundstücke zu.
Im Jahr 2018 waren es 684 Erbschaftsimmobilien, in den beiden
Vorjahren 685 und 689. Zu einem Staatserbfall kommt es ebenso, wenn
Hinterbliebene das Erbe ausschlagen. Selten seien dagegen Fälle, in denen ein
Verstorbener dem Land die Immobilie ausdrücklicher vermacht. Für die geerbten
Immobilien sei eine zeitnahe Veräußerung vorgesehen. Eine wichtige Rolle
spielen dabei die landeseigenen Unternehmen, die das Erbe zur Versteigerung anbieten.
Etwa 70 bis 90 Prozent der Erbimmobilien finden Abnehmer. Nicht in allen Fällen
ist aber der Verkauf das Ziel. Das sei etwa der Fall, wenn ein Land Immobilien für
Staatsbedienstete Wohnungen brauche.
Aber: Wie sich zuweilen herausstellt, kann Erben auch eine Last sein, weil es oftmals eben auch heruntergekommen Immobilien sind.











